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Wie das Internet die Denkbereitschaft beeinflusst

Oakland – Menschen, die häufig Dinge in Internet-Suchmaschinen nachschlagen, neigen dazu, auch bei einfachen Fragen das Internet zu bemühen. Möglicherweise könne dies sogar die Gedächtnisfunktion verändern, berichten Forscher um Benjamin Storm, Sean Stone und Aaron Benjamin von der University of California in der Zeitschrift Memory (2016; doi: 10.1080/09658211.2016.1210171).

Durch regelmäßige Nutzung von Computern und Smartphones ist Faktenwissen für jeden sekundenschnell verfügbar. Es ist daher in vielen Fällen kaum notwendig, sich Fakten längerfristig zu merken. Daher könnten die jederzeit verfügbaren Informations­quellen auch die Bereitschaft senken, bei einfachen Fragen das eigene Gedächtnis zu bemühen.

In der veröffentlichten Studie legten die Forscher zwei Teilnehmergruppen anspruchs­volle Fragen aus verschiedenen Wissensbereichen vor. Eine Gruppe hatte die Aufgabe, die Fragen ohne weitere Hilfsmittel zu beantworten, während die zweite Gruppe das Internet und Suchmaschinen zurate ziehen durfte.

In einer zweiten Versuchsanordnung mussten die gleichen Teilnehmer relativ einfache Frage aus dem Bereich der Allgemeinbildung beantworten. Es war ihnen freigestellt, hierfür das Internet als Hilfsmittel zu benutzen.

Die Forscher stellten fest, dass Teilnehmer, die zuvor mit Suchmaschinen gearbeitet hatten, auch im zweiten Versuch nur wenig Bereitschaft zeigten, auf das Internet zu verzichten. Sie surften wesentlich häufiger als die Gruppe, die das Internet zuvor nicht benutzt hatte. Ein Drittel der Teilnehmer versuchte nicht einmal, eine einzige Frage ohne das Internet zu beantworten.

Die Wissenschaftler schließen aus der Studie, dass Menschen, die regelmäßig Internet-Suchmaschinen verwenden, seltener versuchen könnten, Informationen aus dem eigenen Gedächtnis abzurufen. Ob dies aber langfristig dem Gedächtnis schadet, lasse sich anhand der Studie nicht beantworten. © hil/aerzteblatt.de

 

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